one man bunker

ONE MAN BUNKER, 2016

„Als Postscriptum zeigt die Ausstellung eine Videoarbeit von Anne Arndt, die sich dem unheimlichen Phänomen der „Einmannbunker“ widmet, die in Deutschland während des zweiten Weltkriegs gebaut wurden. Die Traurigkeit und Einsamkeit dieser Schutzräume mitten im Nirgendwo dient als Metapher für die gegenwärtig fragmentierte, neoliberale Menschheit, in der so etwas wie eine Gesellschaft nicht mehr existiert. In neuer Größe schwelgende kollektive Identitäten, völkisch wie imperialistisch, behaupten, diese Aufsplitterung überwinden zu können. Tatsächlich stärken sie diese dadurch nur, indem sie scheinbare, je individuelle, diskursive Bunker für ganze Nationen entwerfen.“ – Ekaterina Degot