info

Born in Schwerin (GDR). Lives and works in Cologne and The Hague.

education

2009 – 2013 Bachelor of Arts in Design, University Niederrhein, design department, Krefeld, DE

2015 – 2021 Diploma in Media and Fine Art at the Academy of Media Arts Cologne, DE

Since 2021 MFA Artistic Research at Royal Academy of Art The Hague, NL

awards & scholarships

2011 Photographic of the Year, Chamber of Commerce and Industry (IHK) and RP, Krefeld

2017 Young Art Award of the Association of Friends of the Academy of Media Arts Cologne

Since 2019 German National Academic Foundation, Full Scholarship

2020  Marianne-Ingenwerth-Project Grant for Diploma

2021 German National Academic Foundation, English Language Scholarship, Hilderstone College, Broadstairs, UK

2021 Study Abroad Scholarship of the German National Academic Foundation

2021  Award for Female Artists of the Academy of Media Arts Cologne X Museum Morsbroich

extras

2019 08 – 09 International Summer Academy Kraków, part of the working group “History and Ethics of Human-Animal Relations” with Claudia Paganini (Innsbruck University, Austria) and Simone Paganini (RWTH Aachen University, DE) Poland

2020 – 2021 Member of the Equal Opportunity team at the Academy of Media Arts Cologne

publications & catalogues

Entwürfnisse: Ring 8 – BEGEHUNGEN NO. 17, Ausstellungskatalog, 2020

Optimierungen, Kunst und Kultur, DGfE – Kongress, Katalog, 2020

Matjö – Raum für Kunst, Ausstellungskatalog, 2019

Weltkunstzimmer „Goodbye cruel world, it’s over“, Ausstellungskatalog, 2020 

Pluriversale VI – The old left and the new right, Akademie der Künste der Welt, 2017

art Magazin, Ausstellungsempfehlungen, Ausgabe 06, 2017

Index, herausragende Abschlussarbeiten des Fachbereichs Design, Designkrefeld, 2013

statements

“Wir freuen uns sehr, dass das Museum Morsbroich auch 2021 im Rahmen des Förderpreises für Künstlerinnen der KHM die Preisträgerinnen-Ausstellung ausrichten wird. Nach gründlicher Sichtung aller eingereichten Bewerbungen ist die Wahl der Jury dieses Jahr auf Anne Arndt gefallen, deren eingereichtes Portfolio Dr. Fritz Emslander und mich gleichermaßen durch seine konzeptionelle Klarheit, seine künstlerische Komplexität und einen deutlichen Bezug zu aktuellen Gesellschaftsfragen überzeugt hat. Die installativen und medienübergreifenden Arbeiten Anne Arndts hinterfragen kritisch unseren öffentlichen Lebensraum als Spiegel gesellschaftlicher (Macht-)Strukturen. Sie verfolgen einen interdisziplinären Ansatz und reagieren auf ortspezifische Gegebenheiten, was eine anregende Ausstellung in den Räumen des Museum Morsbroich verspricht.” – Dr. Thekla Zell, 2021

“Modellhafte und modulare Architekturen, ihre politischen wie auch repräsentativen Funktionen im öffentlichen Raum sind Gegenstand der Installationen, Fotografien und Videoarbeiten von Anne Arndt. Dabei richtet sie ihr Augenmerk auf die Serialität und Typologie von bislang wenig beachteten Mikroarchitekturen von Hochbunkern für jeweils eine Person, die für das Publikum anhand von Miniaturfotografien sowie mit einem Modell performativ nachvollzogen werden können. Die Baukastenstruktur von sogenannten Typenschulbauten wie sie in der DDR seit den 1960er- und 1970er-Jahren als Bildungsauftrag der SED entwickelt wurde und bis heute als Modell für den Schulbau fungiert, beschäftigte die Künstlerin in ihrer Ausstellung Ideologie manifestiert sich im Raum im CASE – Projektraum der Fotografie in der Reihe Acht Behauptungen 2017. Anhand von recherchebasiertem Material zur Entwicklung dieser Bauten, Gesprächsprotokollen mit Schulleiter*innen, Lehrtafeln und einem Baukasten zum performativen Nachvollzug der Module zeigt Arndt vielfältige Annäherungen an ein historisch bislang wenig aufgearbeitetes Sujet.” – Prof.in. Dr. Lilian Haberer, 2017